Sonntag, 5. Juni 2011

Entwicklung

Langsam merke ich, wie ich wirklich entspannter werde. Nicht mehr alles an mich heran lasse und lerne mich emotional nicht mehr so missbrauchen zu lassen.
Ich habe das Problem, dass ich sehr schlecht Vertrauen fasse. Woran das liegt, kann ich nicht mal sagen. Nun ja, auf jeden Fall habe ich einer sehr guten Freundin etwas erzählt. Etwas, das mir wichtig ist. Etwas, dass für Außenstehende gar nicht wirklich von Interesse sein kann und mir auch nicht wirklich schaden würde, wenn es mehre Menschen wüsten.
Jedenfalls, konnte sie ihren Mund nicht halten und posaunte es herum.
Vor einem Jahr wäre ich wieder verletzt gewesen.Hätte mich zurückgezogen und still vor mich hin, aber das hat sich geändert. Ich bin geerderter, gereifter und kann mich hineinversetzten. Jemand sagte mal, alles verstehen, heißt alles verzeihen und das kann ich mittlerweile....

Dafür bin ich sehr dankbar...
Danke Vater,
Amen.

Gruß
Flying Soul

Freitag, 3. Juni 2011

Unsere Gedanken sind oft nicht die SEINIGEN

Wo fange ich nur an, wo fange ich nur an. Würde ich ganz von vorn beginnen, würde ich wohl Tagelang durchschreiben, deswegen möchte ich es etwas zusammenfassen.

Ich bin ein Mensch, der sehr oft dem Irrglauben verfällt, dass wenn ich mich anstrenge in einer Beziehung (Freundschaft, Partner, Familie) dann gehe ich fast schon automatisch davon aus, dass es von der anderen Seite gewürdigt wird, dass ich mich darauf verlassen kann, etwas zurück zu bekommen. Diese Einstellung ist falsch, das weiß ich und trotzdem hat diese zu einer Menge Enttäuschungen und Tränen geführt....

Besonders in meiner Familie. Oft kam ich mir so vor, als mein Dasein nur darauf ausgerichtet war, möglich perfekt zu funktionieren. Und das noch nicht mal in der engene Familie, bei meinen Eltern und meinem BRuder, sondern bei der etwas entfernten, Tanten und Onkeln und Großeltern. Die Enttäuschungen setzten dann ein, als ich merkte, dass egal was ich tat, ich als selbstverständlich hingenommen wurde.

Ich begann mich rar zu machen und bekam zu hören, dass ich mich nicht mehr melde oder sehen lassen. Auf meine Antwort, dass diejenigen die mir sowas unterstellen, wüssten wo ich wohne oder ein Telefon besaßen, bekam ich nur ein müdes Nicken.
Mir machte es keinen Spaß mehr. Es gab emotionale Probleme (gibt es immer noch) und ich wollte mich mit diesen Problemen nicht mehr auseinandersetzen. Wollte mir nicht mehr anhören, wenn besagte Familienmitglieder in betrunkenem Zustand ihr Leid klagten und ein zerrissenes Herz offenbarten.
Dann gab es einen Knall. Ich kam mal wieder vorbei und musste mich ohne Grund verleumden lassen. Verleumdungen, die mich so wütend machten, dass mir Wuttränen in die Augen schossen. Nicht alleine wegen der Verleumdung, sondern auch weil diese Menschen, die ich sehr liebte, es geschafft hatten, alle meine Prioriotäten über Board zu werden und ich beinahe schon gehässig auf diese reagierte.

Tief in meinem Innern wusste ich, dass es mich nicht kümmern sollte. Wusste, dass ich nicht zurückschlagen sollte.... Ende vom Lied war, dass ich mich noch seltener blicken ließ. Nur noch zu bsonderen Anlässen kam ich oder sah sie. Es war okay. Wir konnten lachen und quatschen und trotzdem war es nicht mehr wie es einmal war. Vielleicht tat es auch nur so sehr weh und war so enttäuschend weil ich sie liebte? !

Nun ja, wenn man sich sah, blieb immer wieder eine Spur des Unwohlseins bei mir. Ich betete zu Gott vor jedem Treffen, dass er mir da durchhelfe und es lief auch wirklich oft ganz gut. Auch wenn ich mir manchmal wieder das Gejammer anhören musste und mich mies fühlte.
Irgendwann beschloss ich bewusst, dass es so nicht weitergeht. Dass ich es nicht mehr einsehe, mich schäbig zu fühlen und mich runterziehen zu lassen, auf Grund von Menschen, die sich in ihren innerlichen Verletzungen genüsslich suhlen....

Ich habs ans Kreuz gebracht und Jesus gebeten, sich darum zu kümmern. Sich auch um meine Verletzungen zu kümmern...und das ich ihnen verzeihen kann und alles wieder gut würde...
Nun ja, gestern traf man sich wieder. Es war ein schöner Tag, doch als es später wurde, hatte ich keine Lust mehr. Die Angst war da, dass wenn sie noch ein Bierchen trinken, die alte Leier losgeht und ich die Beherrschung verliere und mich wieder schäbig fühlte. Hab ich also wieder gebetet, Herr bitte mach, dass wir nach Hause gehen. Ich ertrag das nicht, es war ein schöner Tag und man sollte gehen, wenn es am schönsten ist.

Zu sagen, dass wir nicht gingen brauche ich wohl nicht^^
Es wurde später und später und sie hatten getrunken, aber es geschah etwas, dass mich jetzt noch mit einem Lächeln zurückdenken lässt. Ich war die Ruhe selbst. Ich saß vollkommen entspannt und relaxt da, hörte zu und sprach mit ruhigem Tonfall, wenn jemand klagte, dass die ganze Klagerei doch keinerlei nutzen hätte, sondern es an der Zeit wäre, zu verzeihen. Ich wurde nicht wütend, gar nichts, sondern es kamen sogar die Verleumdungen zur Sprache und somit auch noch die Erkenntnis, dass mich sowas gar nichts anhaben kann....wir haben gelacht und uns auch sonst gut unterhalten....

Wahrscheinlich war das ein Schritt, um meine eigenen Verletzungen zu heilen. Nicht wieder wegzurennen. Gott hatte mein Gebet nicht erhört, weil er wusste, was er in mich gelegt hat. Weil er wusste, dass es mir besser gehen würde, nach diesem Abend und es mir leichter fallen würde, mich wieder mit diesem Teil der Familie auseinander zu setzen...

Ja, noch immer schaffen sie es mich zu enttäuschen, aber seit ich es dem Herrn überbracht habe, schaffe ich es für sie zu beten. Ihnen mit Gelassenheit zu begegnen und das ist so viel mehr, als wie ich es vor einem Jahr hätte tun können...

Für diesen Prozess bin ich sehr dankbar.

Flying Soul

Ps.
Vater,
ich danke dir in Jesus Christus Namen
für dein Timing.
Für deine Geduld mit mir
und deine führende Hand...
Danke, dass du mich liebst
und dass ich dich lieben darf...
Erbarme dich unser
und segne uns...
Du bist der Beste

Amen

Montag, 30. Mai 2011

Seltsame Zeiten

Mir ist, als wenn ich in der Wüste gefangen bin. Alles trocken und leer...
Und während ich so darüber nachsinne, kommt mir die Bibelstelle in den Sinn, wo der Teufel Jesus in der Wüste versuchte. Jesus blieb stark, obwohl er ohne Nahrung war und wurde nachddem er den Versuchungen widerstand, vom Vater versorgt.
Ich bete zu Gott, dass er mir die Kraft gibt, den Versuchungen zu widerstehen. Ihn im Blick zu behalten und ihn zu preisen.
Wenn ich im Moment schon nichts ausrichten kann, so will ich wenigstens meinem Gott loben und ihm singen, dass er so wundervoll ist....

Hallelulja Vater....
Ehre und Lob sei dir von Ewigkeit zur Ewigkeit....

Amen

Donnerstag, 7. April 2011

Jesus berühre mich

Nur den Saum deines Gewandes
einen Augenblick berühren
und die Kraft die von dir ausgeht
tief in meinem innern spürn
nur ein Blick aus deinen Augen
nur ein Wort aus deinem Mund
und die Heilungsstöme fließen
meine Seele wird gesund

Chorus
Jesus berührere mich
hole mich ab
öffne die tür für mich
nimm mich an deine Hand und führe mich
ín deiner Gegenwart
Jesus ich spüre dich
strecke mich aus nach dir berühre dich
und mein Herz brennt von neuem nur für dich
in deiner Gegenwart

Nur ein Stück vom Brot des Lebens
nur ein tropfen aus dem kelch
dann bin ich mit dir verbunden
und mein hunger wird gestillt
nur ein schluck vom strom des lebens
von dem wasser das du gibst
und die ströme werden fließen
aus der quelle tief in mir

Chorus

Herr ich bin nicht würdig
bin oft zu weit weg von dir
doch in deiner nähe kommst du auch zu mir

Chorus

Donnerstag, 24. Februar 2011

Mein geliebter König,

Mein geliebter König,alles Liebe zum Jahrestag. Drei Jahre sind nun vergangen, seit ich dir in einer nächtlichen Heulattacke mein Leben dargelegt habe. Drei Jahre, seit dem ich dein Opfer für mich angenommen habe und dich für meine Sünden um Vergebung gebeten habe.

Heute, wenn ich so zurückdenke, dann weiß ich, dass du schon viel früher da warst. Dass du schon sehr viel früher, meine Hand genommen hast und mich durch mein Leben führtest. Damals war ich blind, wusste im Grunde genommen nichts von dir, aber du hast das alles verändert. Du hast dich mir vorgestellt und dafür bin ich dir sehr dankbar Jesus.

Ich weiß, dass ich oft wahrscheinlich sehr weit davon entfernt bin, der Mensch zu sein, den du in mir siehst, aber ich weiß ebenso, dass du mich nicht vollkommen abdriften lässt. Dass du mich immer wieder an dich zurückziehst und mich bewahrst. Ja, mein geliebter König. Du hast mich mehr als einmal bewahrt. Du hast dich mir, mehr als einmal gnädig erwiesen. Hilf mir, dass ich dir dafür die Ehre geben. Ich möchte mein Leben dir widmen, möchte, dass die Menschen dich in meinem Leben erkennen. Bitte offenbare dich mehr und mehr in meinem Leben, welches doch dir gehört.

Viele Tränen habe ich geweint, aber ich halte mich an deine Verheißungen, Die mit Tränen säen, werden mit Jubel Ernten. Für mich ist es der Spruch, der mir am besten gefällt, der mich von Anfang an, angesprochen hat. Danke, mein geliebter König, dass du dir einen Weg in mein Herz bahnst. Danke, dass du meine Tränen sammelst. Danke, dass du mich führst und leitest, aber am meisten bin ich dir dafür dankbar, dass du mich liebst.Ja, mein geliebter König. Ich sehne mich jeden Tag nach deiner Liebe, jede Nacht. Ich möchte in ihr baden und mich an ihr laben. Danke, dass du mit deinem Opfer mir die Möglichkeit gibst, deine Liebe und die Liebe des Vaters zu genießen.

Es ist kein langes Schreiben, das ich an dich verfasse. Du kennst mein Herz und meine Gedanken. Du weißt besser um mich, als ich selbst. Hilf mir loslassen und dir vertrauen. Reinige mich und ziehe mir weiße Kleider an.
Ich bin dein. Und bringe dir meine Familie, Freunde, Bekannte und mein Umfeld. Berühre auch ihre Herzen, wie du das meinige berührtest. Erst sanft, wie ein Frühlingshauch, doch schon bald, kräftig wie ein Sturm bis ein Feuer entfacht wurde. Ein Feuer, das für dich brennt. Schüre dieses Feuer für dich und hilf mir bitte, dich noch mehr zu lieben. Ich will mich ganz in dich verlieren, möchte ganz in diesen Wahnsinn eintauchen, der weit über meinen Verstand geht. Du bist Höher, als meine Gedanken. Bist Höher als alles was ich kenne oder was auf Erden lebt. Wem, wenn nicht dir sollte ich mein Leben anvertrauen?
Genau, niemandem!

Denn ohne dich bin ich nichts. Mit dir kann ich alles sein.

Ich liebe dich, mein geliebter König, mein Heiland, mein Retter, mein Erlöser, mein Gott

In Liebe

Flying Soul